Patient injiziert sich Narkosemittel-Reste in Klinik Immenstadt und verschwindet
Ein 31-Jähriger nutzte einen unbeobachteten Moment in der Notaufnahme des Krankenhauses Immenstadt, um sich eigenständig Narkosemittel zu verabreichen, bevor er die Klinik verließ.
Am Mittwochabend suchte ein 31-jähriger Mann die Notaufnahme des Krankenhauses Immenstadt wegen einer ausgekugelten Schulter auf. Nachdem ihm dort ein Narkosemittel verabreicht worden war, injizierte er sich in einem unbeobachteten Moment eigenständig den übrig gebliebenen Rest des Mittels. Kurz darauf verließ er die Notaufnahme.
Die Krankenhausmitarbeiter stellten anschließend fest, dass zusätzlich eine weitere Dosis des Narkosemittels fehlte, und verständigten die Polizei. Der Mann wurde kurze Zeit später am Bahnhof in Immenstadt angetroffen. Da er die fehlende Dosis nicht mehr bei sich hatte, geht die Polizeiinspektion Immenstadt davon aus, dass er sich auch diese selbst verabreicht hat.
Nach Rücksprache mit einer Ärztin bestand jedoch keine Behandlungsbedürftigkeit. Ermittlungen der Polizei ergaben zudem, dass der Mann bereits in anderen Krankenhäusern wegen ähnlicher Vorfälle aufgefallen war. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren eingeleitet.



