Betrugsversuche über WhatsApp und Telefon scheitern
Am 15.03.2022 gegen 15.13 Uhr erhielt eine Dillingerin eine Mitteilung von einer unbekannten Nummer über WhatsApp, in der sich der Absender als ihre Tochter ausgab.
Diese erklärte in dem Schreiben, dass sie dringend 1.500 Euro benötige und die Mutter das Geld überweisen sollte. Die Dillingerin wurde daraufhin misstrauisch und kontaktierte persönlich ihre Tochter, so dass der Betrugsversuch auffiel.
Versuchter Betrug auch durch Schockanruf
Einen sogenannten Schockanruf erhielt am 15.03.2022, gegen 13.30 Uhr, eine Seniorin aus Gundelfingen. Hierbei gab sich die Anruferin als Enkeltochter aus und erklärte, dass sie einen Unfall gehabt habe. Als die Seniorin sie auf die Betrugsmasche hinwies, wurde der Anruf sofort beendet, so dass kein Schaden entstand.
Bereits kurz zuvor wurde ebenfalls eine Seniorin aus Gundelfingen angerufen, bei der versucht wurde, mittels eines Schockanrufs Geld zu ergaunern. Hier gab die angebliche Tochter vor, einen tödlichen Verkehrsunfall in Ulm verursacht zu haben und schreite und weinte dabei ins Telefon. Auch hier ließ sich die Seniorin nicht verunsichern und beendete umgehend das Gespräch.
Die Polizei Dillingen rät daher
- Seien Sie misstrauisch, wenn sich jemand am Telefon nicht selbst mit Namen vorstellt.
- Legen Sie einfach den Telefonhörer auf, sobald Ihr Gesprächspartner Geld von Ihnen fordert.
- Vergewissern Sie sich, ob der Anrufer wirklich ein Verwandter ist: Rufen Sie die jeweilige Person unter der bisher bekannten und benutzten Nummer an und lassen Sie sich den Sachverhalt bestätigen.
- Geben Sie keine Details zu Ihren familiären oder finanziellen Verhältnissen preis.
- Übergeben Sie niemals Geld an unbekannte Personen.
- Informieren Sie sofort die Polizei über die 110, wenn Ihnen ein Anruf verdächtig vorkommt.
- Wenn Sie Opfer geworden sind: Wenden Sie sich an die Polizei und erstatten Sie Anzeige.
Weitere Tipps zum Schutz vor Betrug unter www.polizei-beratung.de.



